Wir stellen vor:


In der Rubrik (WIR STELLEN VOR) möchten wir gerne Einzelpersonen, Selbsthilfegruppen ,Verbände und Einrichtungen die kostenlose Möglichkeit geben, sich bzw. ihre Arbeit vorzustellen.
Dabei sollte es sich um Aktivitäten handeln, die direkt oder indirekt mit dem Thema: Mutter/Vater/Eltern-Kind(er) korrespondieren. Um die Bereitstellung von Bildmaterial wird ggf. gebeten.
(Hinweis: Die Redaktion von Pro Mutter & Kind e.V. übernimmt keine Verantwortung für die Inhalte, sie behält sich vor, ggf. auch Beiträge oder Zusendungen abzulehnen.)




Kinderhospiz Mitteldeutschland

www.kinderhospiz-mitteldeutschland.de



Deutsche Kinderhilfe

Liebe Freunde der Deutschen Kinderhilfe Direkt,

sehr geehrte Damen und Herren,

herzlich begrüße ich Sie zu unserem aktuellen Newsletter, der Sie über unsere Arbeit auf dem Laufenden halten soll. Die Kooperation mit der PAUL HARTMANN AG entwickelt sich ausgesprochen erfreulich. Durch den Verkauf der Erste Hilfe Jubiläumsdosen sind bereits 100.000 Euro zweckgebunden für das Frühchenprojekt eingesetzt worden. Wir sind optimistisch, dass das Ziel, bis Ende des Jahres 160.000 Euro zu sammeln und damit vier weitere Stellen finanzieren zu können, erreicht werden kann. Sie haben noch keine 125 Jahre Erste Hilfe Nostalgiebox der PAUL HARTMANN AG mit einer Hausapotheke? Für 9,90 Euro können Sie diese bundesweit in einer Apotheke erwerben, 1 Euro davon landet unmittelbar auf dem Frühchensonderkonto 10 90.

Auch unser KidSwing Projekt entwickelt sich dank der Verlängerung des Engagements der Vodafone Stiftung Deutschland ausgezeichnet weiter. Noch im Herbst werden drei neue KidSwing Basen entstehen.

Das Thema Frühkindliches Hören muss weiter in die Öffentlichkeit gebracht werden. 500.000 Exemplare des Informationsflyers sind gedruckt worden und werden nun bundesweit verteilt.

Dass wir als Lobby für Kinder auch von der Politik wahrgenommen werden, zeigt die Berufung als Sachverständige zur Anhörung des Sonderausschusses zum Thema vernachlässigte Kinder durch den Hamburger Senat.

Ich wünsche Ihnen beim Lesen des Newsletters viel Vergnügen und wie immer freuen wir uns über Ihre Anregungen und Kritik.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Georg Ehrmann



Kooperation mit der PAUL HARTMANN AG

Das Kooperationsprojekt floriert auch in Bielefeld und Bremen: Am 23. August 2005 erhielt der Präsident von Arminia Bielefeld, Hans-Hermann Schwick, die erste Jubiläumsdose in Nordrhein-Westfalen. Gesundheitssenatorin Karin Röpke kaufte am 14. September 2005 in der Lloydpassagen-Apotheke aus der Hand von Apotheker Christian Suwelack ebenfalls eine Erste Hilfe Dose in Bremen, die wie alle anderen dazu beiträgt, weitere Stellen für die psychosoziale Betreuung von Eltern Frühgeborener zu finanzieren. Zusätzlich übergab Apotheker Christian Suwelack eine Spende von 1.500 Euro an die Deutsche Kinderhilfe Direkt.

Bis zum 1. Oktober erbrachte die Aktion bereits 100.000 Euro zugunsten des Frühchenprojektes. Die ersten Stellen werden in Berlin und Heidelberg eingerichtet. Die Aktion, zu der auch der hessische Apothekerverband als Partner gewonnen werden konnte, läuft noch bis Ende 2005. Fotos



KidSwing-Kooperation mit der Vodafone Stiftung Deutschland

Dank der Unterstützung der Vodafone Stiftung Deutschland werden im Herbst 2005 drei weitere KidSwing-Basen in Hannover, Unna und Düsseldorf eröffnet.

2006 werden bundesweit weitere Basen folgen.

Anlässlich der Linde German Masters bei Köln im September 2005 überreichte Bernhard Langer in seiner Eigenschaft als Kapitän des Ryder Cup Teams der Kinderhilfe Direkt einen Scheck in Höhe von 40.000 Euro. Es handelt sich dabei um eine Spende des Ryder Cup Developlement Fund, einer neu gegründeten Stiftung der Ryder Cup Spieler. Ein herzliches Dankeschön an Heinz Fehring, Boardmember der Stiftung und PGA Ehrenpräsident, der diese Spende durch sein persönliches Engagement ermöglicht hat. Foto der Spendenübergabe


Frühchenprojekt Leipzig

Seit Januar 2005 arbeitet die psychosoziale Beratungsstelle für Eltern Frühgeborener und kranker Neugeborener auf den beiden neonatologischen Stationen an der Universitätsklinik Leipzig. Nach wie vor nimmt der Großteil der betroffenen Eltern dieses Beratungs- und Betreuungsangebot über den gesamten Klinikaufenthalt dankbar an. So konnten seit Bestehen der Beratungsstelle 160 Eltern von insgesamt 183 Neugeborenen betreut und begleitet werden. Wie auch in der Berliner Charité, der Münchner Frauenklinik und im Altonaer Kinderkrankenhaus bewies sich die Beratungsarbeit für die Schwestern und Ärzte als hilfreich, ergänzend und unterstützend. Durch eine anfänglich intensive Aufbau- und Öffentlichkeitsarbeit konnten mit örtlichen ambulanten Beratungs- und Frühförderstellen, Sozialpädiatrischen Zentren, Jugendämtern, Familienhilfen etc. enge Kooperationen und effektive Netzwerke geschaffen werden, die die Beratungsarbeit optimal ergänzen und Eltern auch nach der Entlassung weiterführende Hilfen anbieten.


Frühchenfest in der Charité

Anlässlich des 35-jährigen Bestehens der Neonatologie am Campus Mitte und des 5-jährigen Jubiläums der Deutschen Kinderhilfe Direkt haben wir am 19. August 2005 ein gemeinsames Kinderfest für die ehemaligen kleinen Patienten und ihre Familien ausgerichtet. Die Eltern und Familien haben eine schwere Zeit zwischen Bangen und Hoffen, aber auch mit freudigen Fortschritten ihrer Kinder erlebt. Nun war es an der Zeit zu feiern und sich lachend wieder zu begegnen. Wir durften fast 400 große und kleine Gäste begrüßen und konnten mit vielen Angeboten, wie z. B. Bastel- und Spielständen, Hüftburg und Schminkstand, einer Märchenfrau und einem Puppendoktor aufwarten. Fotos vom Fest


Frühkindliches Hören

Eine Hörschädigung ist die häufigste angeborene Sinnesbehinderung. Unser neues Programm "Frühkindliches Hören" soll ermöglichen, hörbedingte Entwicklungsstörungen bei Kindern rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. Mit einem flächendeckendes "Hörscreening" können Säuglinge in den ersten Tagen nach der Geburt schmerzfrei auf Hörschäden untersucht werden. Unser Ziel ist es deshalb, das auch in Deutschland - wie z.B. in Polen und Belgien bereits üblich - jedes Neugeborene auf Hörschäden untersucht wird. Weitere Infos


Heinz der Stier

Der Stier ist mit den Kindern auf See gegangen.

Am 12. August landeten die 14 Piratenanwärter auf Mallorca zum großen Piratenabenteuer: Eine Woche voller unglaublicher Abenteuer und Piratenspiele, die zu Land und im Wasser die Kinder zu einem permanenten, phantasievollen und spaßigen Wettstreit aufforderten. Wissen und Liebe zur Natur standen dabei im Vordergrund, das Selbstwertgefühl der Kinder wurde gesteigert, Vertrauen gebildet, Teamgeist entwickelt, Freundschaften geschlossen und individuelle Fähigkeiten konnten entdeckt werden.

Fotos von der Fahrt und den Ausflügen


KidsKlinik in der Havellandklinik in Nauen

Die Kinderstation der Havellandklinik Nauen strahlt in neuem, kinderfreundlichen Glanz. Vergessen sind die tristen weißen Wände. "Zu Wasser, zu Lande und in der Luft" - so das Motto der Umgestaltung. Aus dem kahlen Flur wurde ein Verkehrsweg, der Empfang zur S-Bahn und das Schwesternzimmer zur "Weißen Flotte". Möglich geworden ist diese Aktion dank vieler ehrenamtlicher Helfer. Die Malereibetriebe Anstriche Peter Wichmann, Erich Steinmetz Malermeister GmbH und Malermeister Marco Schmidt - alles Betriebe aus Brandenburg und Berlin - erklärten sich spontan bereit, ihre Arbeitskraft zu spenden. Konkurrenzlos arbeiteten die drei Betriebe zusammen und ermöglichten so eine Rundum-Renovierung. Der Verwaltungsleiter der Klinik, Jörg Grigoleit, versprach zudem einen neuen Fußboden. Fotos vor und nach der Renovierung


Benefizkonzert anlässlich der Gründung des Landesverbandes Niedersachsen

Am 28. September 2005 fand im niedersächsischen Bad Zwischenahn ein Benefizkonzert statt. Anlass war die Gründung des neuen Landesverbandes der Kinderhilfe Direkt in Niedersachsen. Frau Dr. Rode und Ihre Kolleginnen vom neu gegründeten Landesverband haben gemeinsam mit dem Kunstverein Bad Zwischenahn ein Benefizkonzert der besonderen Güte organisiert. Der Klarinettist Dimitri Ashkenazy, der Berliner Cellist André Saad (1. Solo-Cellist am Oldenburger Staatstheater) und die konzerterfahrene Schweizer Pianistin Sibylle Haffter (Westerstede) begeisterten im restlos ausverkauften Kurhaus die Zuschauer. Als erstes Projekt wird die Anschaffung von Hörscreeninggeräten finanziert. Damit soll im Raum Oldenburg Ammerland das flächendeckende Hörsreening für Neugeborene sichergestellt werden.


Spendenübergabe in Halle

Dank des Engagements der Kinderhilfe Direkt und der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der FDP, Cornelia Pieper, konnte dem Förderzentrum für Körperbehinderte in Halle/Saale wertvolles neues Lehrmaterial im Wert von rund 7.000 Euro übergeben werden.


Bis bald -

Ihr Team der Deutschen Kinderhilfe Direkt e.V.


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Kontakt: Deutsche Kinderhilfe Direkt e.V., Wilmersdorfer Straße 94, 10629 Berlin, Tel. 030-24 34 29 40, Fax 030-24 34 29 49, www.kinderhilfe.de, E-Mail: info@kinderhilfe.de, Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 100 205 00, Konto-Nr. 10 10


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Weisser Ring - Hilfe für die Opfer von Gewalt und Kriminalität

Jahr für Jahr werden mehr als 70.000 Menschen in Deutschland Opfer von Straftaten gegen die persönliche Freiheit, gegen die sexuelle Selbstbestimmung, gegen das Leben und von Rohheitsdelikten. Die Täter erfahren durch die Medien und den öffentlichen Prozess eine ungeahnte Popularität. Die Opfer aber werden von der Öffentlichkeit vergessen und übersehen.

Der Weisse Ring tritt seit 1976 als bundesweite Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer und ihre Angehörigen und Hinterbliebenen ein. Als gemeinnütziger Verein macht er sich auch öffentlich für die Interessen der Betroffenen stark. Nur wenige der Geschädigten wissen um ihren Anspruch nach dem Opferentschädigungsgesetz (0EG). Im Jahr 2003 wurden allein 204.123 Fälle von Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Raub, gefährlicher und schwerer Körperverletzung und Geiselnahme registriert. Durch die erlittenen körperlichen und seelischen Schäden werden viele Betroffene zeitweise oder auf Dauer aus ihrer Lebensbahn geworfen. "Viele Opfer von Kriminalität und Gewalt sind auf die Solidarität des Gemeinwesens und damit auf staatliche Entschädigungsleistungen angewiesen", so der Sprecher des Weissen Rings, Helmut K. Rüster. Doch nur zehn Prozent stellen einen Antrag auf staatliche Entschädigung. Durch das Reformgesetz vom September 2004 hat zwar die Position der Opfer verstärkt werden können, doch liegt noch immer vieles im Argen. Mit vielen Aktivitäten macht der Weisse Ring beispielsweise am 22. März, dem Tag der Kriminalitätsopfer, auf die Situation der Opfer aufmerksam. Die Opferhelfer wollen eine Lobby für die Opfer schaffen.

In bundesweit 400 Außenstellen stehen rund 2.600 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Weissen Rings als Kontaktpartner zur Verfügung. Sie leisten menschlichen Beistand und bieten eine persönliche Betreuung nach einer Straftat. Sie geben den Opfern das Gefühl, nicht vergessen zu sein. Bedürftige Opfer werden auch finanziell unterstützt, damit die erste Not überbrückt werden kann. Im Bedarfsfall vergeben die Opferschützer auch für die Opfer kostenlose Beratungsschecks für eine Erstberatung bei einem frei gewählten Anwalt oder für eine medizinisch-psychologische Beratung. Neben den Mitgliedsbeiträgen finanziert sich der Weisse Ring durch Spenden, Zuweisungen von Geldbußen und durch Nachlässe. Spenden sind auch zweckgebunden möglich.
Doch neben der eigentlichen Opferbetreuung hat der gemeinnützige Verein, den rund 65.000 Menschen durch eine Mitgliedschaft unterstützen, auch die Kriminalitätsvorbeugung als Satzungsziel.
Hier bekämpfen die Opferschützer mit der Aktion "Kraft gegen Gewalt" die Jugendkriminalität oder machen sich mit "Stoppt das Vogel-Strauß-Syndrom" für mehr Zivilcourage stark.

Ein besonderes aktuelles Stichwort für die mannigfaltige Arbeit des Weissen rings ist Stalking. Unterstützt wird an der TU Darmstadt das Forschungsprojekt "Psychologie des Stalking", die große Studie zu diesem Phänomen von Dipl. Psychologe Jens Hoffmann, am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim eine Untersuchung, die sich mit der Verbreitung des Stalking beschäftigt sowie an der Universität Hamburg die Studienwoche Stalking.

Praktische Verhaltenstipps sind bei den Anlaufstellen des Vereins oder über das bundesweite Info- Telefon unter der Rufnummer 01803 - 343434 zu bekommen.

Kontakt:
Weisser Ring e.V.
Weberstraße 16
55130 Mainz
Tel.: 06131/8303-0
Fax: 06131/8302-45
Internet: www.weisser-ring.de
E-Mail: info@weisser-ring.de